Begleiteter Umgang

In unseren Räumen des Kinderschutzbundes in der Theaterstrasse 11 können die Kinder mit dem getrennt lebenden, aber trotzdem geliebten Elternteil gemeinsam Zeit verbringen.

 

Diese Begegnungen finden in Begleitung von zwei Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes statt.

 

Ziel des begleiteten Umgangs ist es, dass die Eltern eine eigenständige und für die Kinder spannungsfreie Umgangsregelung finden können.

 

Regelmäßige Beratungsgespräche sollen dabei helfen.

 

Praktische Durchführung

Jeweils zwei Mitarbeiterinnen begleiten eine Familie für die Dauer des Umgangs.

 

Die Mitarbeiterinnen sind speziell für die Aufgaben bei Trennungs- und Scheidungsproblemen ausgebildet.

 

In der Regel können Familien im zweiwöchentlichen Rhythmus den Umgang für die Dauer von ein bis zwei Stunden wahrnehmen.

 

Nach der ersten Kontaktaufnahme laden wir die Eltern getrennt voneinander zu einem Erstgespräch ein.

 

Vor dem ersten Umgang haben die Kinder die Möglichkeit, die Mitarbeiterinnen und unser Spielzimmer kennen zu lernen.

 

In regelmäßigen Abständen finden begleitete Gespräche statt.

 

Die Gesamtdauer des begleiteten Umgangs hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.

 

Regeln für den begleiteten Umgang

  1. Termine werden nach den organisatorischen Möglichkeiten des Kinderschutzbundes (DKSB) und unter Berücksichtigung des Kindeswohles vereinbart.
  2. Die zwischen DKSB und Eltern vereinbarten Zeiten der Umgangsregelung müssen eingehalten werden. Bei kurzfristiger Verhinderung oder Erkrankung müssen sowohl die Mitarbeiterinnen des DKSB als auch der andere Elternteil benachrichtigt werden.
  3. Im Falle einer Erkrankung kann von den Mitarbeitern des DKSB ein ärztliches Attest angefordert werden.
  4. Die Zeit des Umgangs bedeutet ausschließlich Zeit für die Kinder. Der andere Elternteil sollte kein Thema sein.
  5. Das Besuchsrecht gilt in der Regel nur für den Umgangsberechtigten, nicht jedoch für weitere Personen wie z.B. Großeltern, Geschwister, Freunde etc.
  6. Anweisungen der Betreuerinnen an die Eltern erfolgen nur im Ausnahmefall, sind dann aber bindend.
  7. Der Umgangsberechtigte verpflichtet sich, mit dem Kind deutsch zu sprechen.
  8. In der Regel findet die Begleitung in den Räumen des Kinderschutzbundes statt. Ausnahmefälle sind nur nach Absprache möglich.